Äußere Badstraße 7a 95448 Bayreuth
Aktuelle Ereignisse im und ums ZENTRUM

Wagner und Mahler im Kammerklang
Abschlusskonzert der deutsch-französisch-ungarischen Orchesterakademie 2026
Erleben Sie am 30. April 2026 die deutsch-französisch-ungarische Kammerphilharmonie mit Nachwuchsmusikern aus Deutschland, Frankreich und Ungarn im wiedereröffneten Balkonsaal des Friedrichsforums Bayreuth. Mit frischer Energie und feinem Gespür leitet mit Ina Stoertzenbach erstmals eine Dirigentin das Ensemble. Für ihren Auftakt am deutsch-französischen forum junger kunst in Bayreuth hat sie ein außergewöhnliches Programm zusammengestellt, das große sinfonische Werke in einem kammermusikalischen Licht erstrahlen lässt.
Auf dem Programm steht Gustav Mahlers 4. Sinfonie in der farbenreichen Kammerorchester-Fassung von Iain Farrington – ein Werk voller Transparenz, Innerlichkeit und himmlischer Klangpoesie. Eröffnet wird der Abend von zwei Werken Richard Wagners, der Meistersinger-Ouvertüreund den atmosphärischen Wesendonck-Liedern, beide ebenfalls im Kammerklang. Die anspruchsvollen Sopran-Partien singt Virginia Ferentschik, 2022 Stipendiatin der Richard-Wagner-Stiftung München.
Mit diesem Projekt knüpft das deutsch-französische forum junger kunst Bayreuth an seine langjährige Orchestertradition an und setzt ein musikalisches Zeichen für europäische kulturelle Begegnung, gepaart mit hohem künstlerischem Anspruch. Teilnehmende sind Studierende oder angehende Berufsmusiker aus drei Nationen. Ein Abend, der Grenzen überwindet – und neue Klangwelten öffnet.
30.04.2026
19:00 Einlass
19:30 Uhr Konzert im Balkonsaal des Friedrichsforum Bayreuth
Pause
Ende ca. 21:30 Uhr
Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg Ouvertüre, für Kammerorchester
Richard Wagner: Wesendonck-Lieder instrumentiert für Singstimme und Kammerorchester
Gustav Mahler: 4. Sinfonie instrumentiert für Kammerorchester
Dauer ca. 2 Stunden mit einer Pause
Veranstalter: deutsch-französisches forum junger kunst in Kooperation mit dem Friedrichsforum
Partner: Deutsch-Französisches Jugendwerk, Oberfrankenstiftung, Kulturpartner, Stadt Bayreuth
Sopran: Virginia Ferentschik
Junge deutsch-französisch-ungarische Kammerphilharmonie
Musikalische Leitung: Ina Stoertzenbach
Die Orchesterakademie
Der Workshop geht vom 24. April bis zum 01. Mai.
Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Festspielstadt Bayreuth findet die internationale Orchesterakademie in diesem Jahr vom 24. April bis zum 1. Mai 2026 statt!
Mit diesem Projekt knüpft das deutsch-französische forum junger kunst Bayreuth an seine langjährige Orchestertradition an und setzt ein musikalisches Zeichen für europäische kulturelle Begegnung, Vielfalt und künstlerische Neugier: die Junge deutsch-französisch-ungarische Kammerphilharmonie mit jungen Musikerinnen und Musikern aus Deutschland, Frankreich und Ungarn. Mit frischer Energie und feinem Gespür wird das Orchester erstmals von einer Dirigentin, Ina Stoertzenbach, geleitet. Die diesjährige Orchesterakademie legt ihren Schwerpunkt auf die Vermittlung kammermusikalischer Fähigkeiten und solistischen Spiels.
Programm 2026: Wagner und Mahler im Kammerklang
Richard Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg Ouvertüre - arrangiert für Kammerorchester von Iain Farrington
Richard Wagner: Wesendonck-Lieder instrumentiert für Singstimme und Kammerorchester – arrangiert von Andreas Tarkmann
Gustav Mahler: 4. Sinfonie instrumentiert für Kammerorchester – arrangiert von Iain Farrington
Konzert 30. April 2026, 19:30 Uhr im Balkonsaal Friedrichsforum Bayreuth
Gesamtbesetzung
1 Flöte, 1 Oboe, 1 Klarinette, 1 Fagott, 2 Horn, 1 Trompete
1 Pauken/ 1 Schlagwerk, 1 Harfe, 1 Klavier
5 Violinen, 2 Bratsche/Alto, 2 Cello, 1 Bass
Es werden keine Instrumente gestellt, alle Instrumente sollten privat mitgebracht und versichert sein, ebenso benötigte Accessoires (Cello-Stachelbrett, Dämpfer, Instrumentenständer etc.).
Änderungen vorbehalten
Geschichte der Orchesterakademie
Seit über 35 Jahren realisiert das deutsch-französische forum junger kunst, getragen vom Internationalen Jugendkulturzentrum Bayreuth, internationale Orchesterakademien unter dem Namen Junge deutsch-französische Philharmonie, seit 2017 erweitert zur Jungen deutsch-französisch-ungarischen Philharmonie.
Die Akademien bieten musikalisch exzellenten jungen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus Deutschland, Frankreich und Ungarn die Möglichkeit, ihre künstlerische Persönlichkeit weiterzuentwickeln, einen intensiven kulturellen Austausch zu erleben und in kurzer Zeit ein anspruchsvolles Konzertprogramm zu erarbeiten.
Das Projektorchester gastierte unter anderem im Berliner Dom, im Opernhaus Bayreuth und im Straßburger Münster. Zu den vergangenen Programmen zählen Bruckner: 6. Symphonie (2024), Mozart: Sinfonia Concertante und Dvořák: 6. Sinfonie (2019), Bach: 3. Orchestersuite, Ravel: Pavane und Bruckner: 7. Symphonie (2018), Bruckner: 8. Symphonie (2017), Strauss trifft Wagner (2014), Jubiläumstournee mit Werken von Wagner, Messiaen und Bruckner (2013) sowie Sinfonische Dichtungen der Romantik (2011) mit Liszt, Rimski-Korsakow und Rachmaninow.
Wie 2023 wird das Ensemble als Kammerphilharmonie auch im Jahr 2026 fortgeführt.
Musikalische Leitung 2026: Ina Stoertzenbach
Die in Stuttgart geborene Dirigentin Ina Stoertzenbach übernimmt ab 2026 die musikalische Leitung der Jungen deutsch-französisch-ungarischen Kammerphilharmonie.
Sie war Humperdinck-Fellow am Theater und Orchester Neubrandenburg/Neustrelitz (2023/24), musikalische Assistentin am Badischen Staatstheater Karlsruhe (Dialogues des Carmélites) bei den Opernfestspielen Heidenheim (u. a. Verdi: Don Carlo und Giovanna d’Arco), Stipendiatin der Dirigierakademie der Bergischen Symphoniker und arbeitete mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und dem Orquestra Simfónica de les Illes Balears zusammen.
Zudem engagiert sie sich im Bereich Musikvermittlung und innovativer Konzertformate und leitet seit der Saison 2024/25 das Abaco-Orchester München.

© Jakob Schad
Sopranistin: Virginia Ferentschik
Die Münchner Sopranistin Virginia Ferentschik debütierte in der Spielzeit 2024/25 als Leonore in Beethovens Fidelio in Hamburg sowie als Senta in Wagners Der fliegende Holländer in einer Jugendopern-Version von „Kunst am Kai“. Bereits 2023/24 war sie als Ariadne in Strauss’ Ariadne auf Naxos in Lübeck, Hamburg und der Elbphilharmonie zu hören und sang als Solistin Verdis Requiem, Beethovens 9. Sinfonie und Dvořáks Stabat Mater. Am Theater Lübeck (2021–2023) interpretierte sie u. a. Poulencs La voix humaine, Donizettis Viva la Mamma sowie Fiora in Montemezzis L’amore dei tre re. Gastengagements führten sie ans Saarländische Staatstheater, nach Kiel und Aachen. 2022 erhielt sie das Stipendium des Richard-Wagner-Verbands München. Mit ihrer vielseitigen musikalischen Ausdruckskraft und ihrem breit gefächerten Repertoire etabliert sich Virginia Ferentschik zunehmend als vielversprechende Stimme der jungen deutschen Opernszene.

© Melissa Zgouridi
Die Dozenten
Für die Registerproben zu Beginn der Projektphase wird die musikalische Leitung von einem renommierten Musiker aus Frankreich unterstützt. Unsere Dozenten sind Professoren europäischer Konservatorien, Orchestermusiker professioneller Ensembles oder freischaffende Musiker, darunter der Pariser Oper, dem Philharmonischen Orchester Straßburg, der Bayerischen Staatsoper und der Liszt-Akademie Budapest.
Projektablauf 2026
Die Workshop-phase und Proben finden vom 24. April bis 01. Mai 2026 in Bayreuth statt. Am 24. April reisen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Die Unterbringung erfolgt in einem fußläufig erreichbaren Hotel, die Halbpension umfasst ein warmes Essen, das werktags in der Kantine der Handwerkskammer angeboten wird. Die Proben finden am ZENTRUM, Äußere Badstraße 7a in Bayreuth statt. Alle Wege müssen zu Fuß zurückgelegt werden.
Die Proben umfassen ca. 6 Stunden pro Tag. Einzelne Räume können auch für individuelles Übern zur Verfügung gestellt werden. Begleitend gibt es eine tägliche Sprachanimation sowie ein Rahmenprogramm (Museumsbesuch, Besuch des Festspielhauses). Das forum sorgt für einen ausreichenden Pausensnack!
Das Abschlusskonzert findet am 30. April 2026 im Balkonsaal des Friedrichsforums Bayreuth statt. Der Rundfunk BR-KLASSIK, langjähriger Partner des Jugendorchesters des deutsch-französischen forum junger kunst Bayreuth, begleitet das Projekt.
Zum Vorverkauf
Teilnahmebedingungen
Bewerben können sich Musikerinnen und Musiker zwischen 18 und 35 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland, Frankreich oder Ungarn, Studierende und Absolventinnen oder Absolventen von Musikhochschulen oder Konservatorien, Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker sowie sehr fortgeschrittene Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber.
Bewerbung
Die Bewerbung erfolgt über das digitale Portal des forums. Erforderlich ist eine aktuelle Arbeitsprobe in Audio- oder Videoformat, auch für ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt durch die musikalische Leiterin.
Finanzierung
Das forum organisiert die Jugendbegegnung mit Mitteln des Internationalen Jugendkulturzentrums und der Förderung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Weitere Kosten werden über Drittmittel und Vereinsbeiträge der Teilnehmenden an den Trägerverein gedeckt. Die erhobenen Eintrittspreise des Abschlusskonzerts fließen ebenso in die Finanzierung des Projekts.
Der Vereinsbeitrag beträgt 300 € für die Projektphase inklusive Unterkunft und Halbpension. Frühzeitige Bewerber erhalten einen Rabatt von 10% - early bird Rabatt bei Zahlungseingang bis 30.01.2026!
Das DFJW erstattet einen Teil der Reisekosten für Hin- und Rückfahrt nach Bayreuth: 0,16 € pro Entfernungskilometer, gegen Nachweis. Zur individuellen Berechnung der Erstattung siehe Portal des DFJW : Fahrtkostenberechnung für die Anträge im DFJW
Hinweis: Solange deine Kosten unter diesem Wert liegen, werden sie zu 100 % erstattet. Wenn dein Ticket billiger ist, wird dir nur der bezahlte Betrag erstattet. Wenn deine Kosten höher sind als der errechnete Betrag, musst du die Differenz selbst bezahlen.

Partner: Kulturpartner, Oberfrankenstiftung, Stadt Bayreuth, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Richard Wagner Verband Ungarn, Musica Bayreuth
Nicolaus Richter und Stefan Specht neue Ehrenmitglieder
Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth

Vorstandsarbeit ist in erster Linie Teamsache. Unser Bild zeigt den Gesamtvorstand ZENTRUM mit dem Ehrenvorsitzenden Klaus Klötzer und den beiden neuen Ehrenmitgliedern Nicolaus Richter sowie Dr. Stefan Specht mit Dackel Siegfried auf dem Arm (vorne, mitte) sowie Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, der bei der Mitgliederversammlung anwesend war. Foto: ZENTRUM
Bayreuth. Es war eine Mischung aus Bilanz, Klartext und großer Dankbarkeit, die Vorsitzender Gert Dieter Meier am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung des Internationalen Jugendkulturzentrums Bayreuth e.V. im ZENTRUM präsentierte. Neben den Berichten über ein anspruchsvolles Vereinsjahr standen zwei besondere Momente im Mittelpunkt: Die Ernennung von Nicolaus Richter und Dr. Stefan Specht zu Ehrenmitgliedern.
Schon zu Beginn machte Meier deutlich, wie sehr die Pandemie-Nachwirkungen den Kulturbetrieb bis heute prägen. Zwar sei das Haus hervorragend gebucht, doch das Verhalten des Publikums habe sich spürbar verändert. „Wir haben uns zurückkämpfen müssen“, sagte Meier. „Nichts lief einfach von allein – aber wir haben nicht aufgegeben. Wir haben uns den Herausforderungen gestellt und wir sind wieder auf einem guten Weg.“ Besonders hob Meier dabei das junge Team um Geschäftsführer Cedric Hofmann hervor, dem er ein „dickes Dankeschön“ aussprach. „Sie sind das Gesicht des ZENTRUMs – offen, hilfsbereit, professionell. Unsere Gäste spüren das.“
Positive wirtschaftliche Entwicklung
Schatzmeister Harald Thyroff präsentierte für das Jahr 2024 einen Kassenbericht, der deutlich machte, wie solide sich das ZENTRUM nach den schwierigen Corona-Jahren stabilisiert. Gleichzeitig sinken auch die langfristigen Verbindlichkeiten, die noch im Zusammenhang mit der Generalsanierung des Hauses stehen, kontinuierlich. Thyroffs Fazit fiel entsprechend optimistisch aus: „Das ZENTRUM ist nach Corona auf einem sehr guten Weg der finanziellen Erholung. Es ist schön mit positiven Aussichten in die Zukunft blicken zu können.“ Die Kassenprüfer Bernd Schwankl und Anton Fuchs bestätigten Thyroff eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlung folgte ihrer Empfehlung und entlastete den gesamten Vorstand einstimmig.
Mit Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sprach Meier ungewöhnlich deutliche Worte. Die Finanzlage öffentlicher Haushalte setze Kulturanbietern zunehmend zu. „In Debatten wird Kultur heute leider oft als elitär oder gar unnütz dargestellt. Das ist brandgefährlich“, so Meier. „Für mich bleibt klar: Kultur ist kein Luxus. Kultur ist Leben.“ Gleichzeitig bedankte er sich ausdrücklich bei der Stadt Bayreuth, der Verwaltung, dem Stadtrat und der Oberfrankenstiftung für deren Rückhalt.
Besonders emotional wurde es, als Meier auf die Zukunft der deutsch-französisch-ungarischen Philharmonie einging, dem Prestigeprojekt des deutsch-französischen forum junger kunst. Die organisatorischen und finanziellen Hürden seien zuletzt immer größer geworden. Zudem könne der langjährige künstlerische Leiter Nicolaus Richter aus gesundheitlichen Gründen das Projekt künftig nicht mehr führen. „Unter diesen Umständen war eine Fortsetzung 2026 nicht verantwortbar“, so Meier. Die Absage erfolgte „schweren Herzens, war aber leider unumgänglich“.
Zur Zukunft des frisch sanierten Friedrichsforums, das ja auch in gewisser Weise eine Konkurrenz zum ZENTRUM darstelle, äußerte Meier sich gelassen optimistisch: „Natürlich wird das Friedrichsforum Menschen anziehen. Aber wir werden unseren Platz finden – durch Service, durch Herz, durch Verlässlichkeit.“
Zwei neue Ehrenmitglieder
Der emotionale Höhepunkt der Versammlung war eindeutig die Ehrung zweier Persönlichkeiten, die den Verein jahrzehntelang geprägt haben: Nicolaus Richter, der fast 40 Jahre lang als Künstlerischer Leiter der deutsch-französisch-ungarischen Philharmonie aktiv war und Dr. Stefan Specht, langjähriger stellvertretender Vorsitzender und außerdem die juristische Lebensversicherung des Vereins, so Meier. Einer der ersten Gratulanten war Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger
Klangmagier, Motor, Mentor
In seiner Laudatio würdigte Meier den früheren Leiter der Städtischen Musikschule und langjährigen künstlerischen Leiter der Philharmonie als prägende Figur des deutsch-französischen Forums. „Nicolaus, du hast Generationen junger Musikerinnen und Musiker inspiriert“, sagte Meier. „Du hast sie gefordert, gefördert und ihnen Welten eröffnet, die sie nie vergessen werden.“ Mit einem Lächeln zitierte er Richters legendären Satz: „Ich bin der Nicolaus, aber von mir gibt’s nichts geschenkt.“ Meier weiter: „Dein Name wird für immer mit diesem Verein verbunden bleiben. Alles, was wir dir heute geben können, ist Dank – und die Gewissheit, dass du mit deinem Wirken unendlich viel bewirkt hast.“ Die Mitglieder – darunter auch der Ehrenvorsitzende des Vereins, Klaus Klötzer, stimmten der Ernennung Richters zum Ehrenmitglied einstimmig zu.
„Mister Kulturkompetenz“
Ebenso groß war die Wertschätzung für Dr. Stefan Specht, Kulturpfleger des Stadtrats und seit fast zwei Jahrzehnten wichtige Stütze des Vereins – ob als stellvertretender Vorsitzender, Beisitzer oder juristischer Berater. „Stefan war unser Möglichmacher“, sagte Meier. „In der Kultur macht ihm niemand etwas vor.“ Specht habe den Verein „mit großem persönlichen Einsatz, Entschlossenheit und Loyalität“ begleitet. „Er hat uns in schwierigen Situationen den Rücken freigehalten, auf ihn war und ist immer Verlass.“ Auch Spechts Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgte einstimmig.

Der Verein Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth hat zwei neue Ehrenmitglieder. Unser Bild von der Ehrung zeigt (von links) den ZENTRUMS-Vorsitzenden Gert Dieter Meier, die beiden neuen Ehrenmitglieder Nicolaus Richter und Dr. Stefan Specht sowie Bayreuths Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, der zu den ersten Gratulanten gehörte. Foto: ZENTRUM
Unser Vorstand
Änderung 2025
Foto von l.n.r.; hintere Reihe: Gabriele Röhler, Beisitzerin / Markus Spona, Beisitzer / Kristina Kreutzer, Schriftführerin /Jutta Bühl, Beisitzerin /
Laurens von Assel, Beisitzer
Foto von l.n.r.; vordere Reihe: Dr. Wolfgang Richter, stv. Vorsitzender/ Klaus Klötzer, Ehrenvorsitzender / Gert-Dieter Meier, Vorstandsvorsitzender /
Nicolaus Richter, stv. Vorsitzender
Eine Übersicht des gesamten Vorstands findet ihr HIER.
Emilia Lammel
Auszubildende Veranstaltungskauffrau | September 2024
Seit ich alt genug war, wurde ich regelmäßig zu Konzerten mitgenommen und habe schnell eine große Begeisterung für die Eventbranche entwickelt.
Deshalb war es nur logisch, dass ich mir eine Arbeit in diesem Bereich suche – und mit DAS ZENTRUM als festem Bestandteil des kulturellen Lebens in Bayreuth habe ich den idealen Ort dafür gefunden.
Jetzt aktiv bei den Events mitzuwirken, gefällt mir insbesondere, da ich direkt vor Ort Erfahrungen sammeln und alles rund um das Live-Business hautnah erleben kann.
Ich freue mich darauf, mein Wissen und meine Fähigkeiten hier weiter auszubauen – aber auch darauf, viele Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Besonders freue ich mich auf Ferge x Fisherman, die am 26.10. zusammen mit Nujakasha bei uns in der Kleinkunstbühne auftreten werden.
Sinfoniekonzert der deutsch-französisch-ungarischen Philharmonie
César Franck und Anton Bruckner
César Franck (1822 - 1890) - Sinfonie in d-moll
Anton Bruckner (1824 – 1896) - 6. Sinfonie in A-Dur
Konzerte
01. April 2024, 20:00 Uhr | Conservatoire de Strasbourg | Eintritt frei
02. April 2024, 19:30 Uhr | Freiheitshalle Hof/Festsaal | Tickets: www.musica-bayreuth.de
04. April 2024, 20:00 Uhr | Berliner Dom | Tickets: www.eventim.de
06. April 2024, 17:00 Uhr | Stadtkirche Bayreuth | Tickets: www.musica-bayreuth.de
Dirigent
Nicolaus Richter leitet seit 1988 die jährlich stattfindenden internationalen Orchesterprojekte des deutsch-französischen forum junger kunst.
Er studierte Violine in Köln und spielte u.a. im Bayreuther Festspielorchester unter Dirigenten wie Karl Böhm, Horst Stein, Pierre Boulez, Colin Davis und Carlos Kleiber. Mit seiner 35-jährigen Tätigkeit als Direktor der Städtischen Musikschule Bayreuth und zahlreichen Gastdirigaten bei namenhaften Orchestern engagierte er sich intensiv für den musikalischen Nachwuchs im In- und Ausland. Dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz (D) und dem Chevalier dans l’ordre des Art des lettres (F) ausgezeichnet. Darüber hinaus ist er der Präsident des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth und Vizepräsident des internationalen R.W.-Verbandes.
Die Gewinner der Hauptpreise
40 Jahre DAS ZENTRUM
Anlässlich der Festlichkeiten unseres 40-jährigen Jubiläums, im Juli diesen Jahres, organisierten wir eine Tombola mit zahlreichen Gewinnen im Gesamtwert von über 10.000€.
Wir gratulieren folgenden Gewinner*innen der Hauptpreise:
Der Hauptgewinn – das Golden Ticket - ging an Franz Eisentraut.
Mit diesem besonderen Ticket kann er in Begleitung ein Jahr lang kostenlos Veranstaltungen im ZENTRUM besuchen. „Meine Frau und ich schauen sehr gerne Kabarett und da ist natürlich die Kaberettreihe (...) sehr schön anzuschauen und ich freue mich auch schon im Frühjahr auf die Reihe der Leselust und da besonders auf Joachim Gauck, weil ich den für einen der tollsten, intellektuellen Köpfe unseres Landes halte. Und ich habe auch gelernt, dass es hier bei Ihnen im ZENTRUM nicht nur ein Zentrum der Kultur ist, sondern tatsächlich auch so wie es heißt, das Zentrum der Kultur ist.“ erzählt Franz Eisentraut im Gespräch mit dem ZENTRUM.
Der DERpart Reisegutschein, im Wert von 500€, ging an Hans-Peter Ströbel. Leider konnte er beim Treffen im ZENTRUM, am 07.11., nicht dabei sein. Dennoch hat er sich sehr über den Gewinn gefreut und wir sind schon gespannt zu erfahren, für was er seinen Gutschein nutzen wird.
Die Freikarten für die Oper L´Orfeo des Festival Bayreuth Baroque gingen an Paul und Gerlinde Beetz. Die Beiden haben die Oper bereits im September besucht, und das war ihr Eindruck: „Die Oper war von Monteverdi, L´Orfeo, (…) aber das Besondere war dabei, dass ein Startenor da war: Villazón aus Südamerika und das war natürlich schon ein Genuss ihn zu hören, aber auch die anderen Opernsänger oder Sängerinnen waren fantastisch. Also es war ein Genuss das zu hören.“
Wir freuen uns von Herzen, dass unsere Gewinner*innen so glücklich mit ihren Preisen sind! Zusätzlich möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Sponsoren, Teilnehmenden und auch unserer Glücksfee, Andreas Zippel, für ihre Großzügigkeit und ihre Mithilfe bedanken.
Den Reinerlös der Tombolaeinnahmen verwenden wir ausschließlich für kommende Jugendveranstaltungen im ZENTRUM nutzen. Wir haben bereits viele Ideen für unterschiedlichste Veranstaltungen, sind jedoch immer offen für neue Anregungen und Ideen.
Die neusten Infos findet ihr wie immer auf unserer Homepage. Stay tuned!
Absage der Veranstaltung der Gruppe „letzte Generation“ am 24.10.2023 im ZENTRUM
Die Arbeit des Vereins Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e.V. erstreckt sich neben den Kernkompetenzen in den Bereichen Musik, darstellenden und bildenden Künsten in internationalem Kontext, auch auf die Thematisierung verschiedener Aspekte des aktuellen, gesellschaftlichen Lebens.
Dabei achtet der Verein stets darauf, dass die Veranstaltungen rein zu Zwecken des offenen Austauschs und der Vermittlung von möglichst fundiertem und neutral vorgetragenem Wissen als Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen genutzt werden.
Deshalb wurde mit der Gruppe „letzte Generation“ in einem persönlichen Gespräch vereinbart, dass Informationsveranstaltungen und Diskussionsveranstaltungen rund um das Thema Klimaschutz, zivilen Ungehorsam und sonstigen in diesem Zusammenhang aktuellen gesellschaftlichen Themen veranstaltet werden dürfen, sofern diese Veranstaltungen nicht zur Mitgliederwerbung genutzt werden oder die Veranstaltungen einen Kundgebungscharakter haben.
Leider mussten wir nun feststellen, dass auf Werbematerial der Gruppe „letzte Generation“ für die geplante Veranstaltung Textpassagen zu finden sind, die eindeutig das Angebot unterbreiten, sich bei der Veranstaltung in unserem Haus über eine Mitgliedschaft oder die Teilnahme an Aktionen der Gruppe informieren zu können.
Damit ist aus unserer Sicht der mit der Gruppe vereinbarte Rahmen für die Veranstaltung nicht eingehalten worden.
Der Verein Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth e.V. vertritt die Auffassung, gerade auch für die kontroversen Themen unserer Zeit eine neutrale Plattform für Diskussionen sein zu müssen und darf sich deshalb auch nicht scheuen, Kontakt mit kontroversen Akteuren in den jeweiligen Themenfeldern zu haben.
Der Bruch von Vereinbarungen zwischen dem Verein und Veranstaltern stellt aber eine rote Linie dar, deren Überschreitung die sofortige Absage der Veranstaltung als Konsequenz hat.
Die Veranstaltung am 24.10.2023 wird deshalb in unserem Haus nicht stattfinden.
Film ab! 40 Jahre DAS ZENTRUM
Grußbotschaften aller Genres
Grußbotschaften zum 40 jährigen Bestehen des Internationalen Jugendkulturzentrum Bayreuth e.V. - DAS ZENTRUM, von langjährigen Gästen wie Bodo Wartke, Luise Kinseher, Sixpack, Huebnotix, Willy Astor, Jamaram, u.v.m.
Danke für die netten Worte, wir haben uns über jedes einzelne Video gefreut!
Aktuelle Berichte zum Jubiläum
40 Jahre DAS ZENTRUM - Presseschau
Bayerischer Rundfunk
10. Juli 2023
Nordbayerischer Kurier
03. Juli 2023
TV Oberfranken
"Kulturplatz"
05. Juli 2023
Bayreuther Tagblatt

Lesen Sie hier den gesamten Artikel: Bayreuther Zentrum feiert 40-jähriges Jubiläum: Das ist geboten
Bayreuther Sonntagszeitung
24./25. Juni 2023

Lesen Sie hier den gesamten Artikel: Das ZENTRUM Bayreuth wird 40 - "Kultureller Grundversorger" mit bewegter Geschichte
Kultur ist nicht mehr berechenbar
Das ZENTRUM stemmt sich gegen Corona und Energiekrise
BAYREUTH. Deutlicher kann die Situation in der Bayreuther Kulturlandschaft nicht gezeichnet werden wie mit zwei Veranstaltungstagen im Zentrum an der Äußeren Badstraße: Freitag vor einer Woche sind die Sportfreunde Stiller da. Die Bude ist voll. Die Luft brennt. Am Tag darauf kommt einer, bei dem in den vergangenen Jahren immer klar war: Ausverkauft, auch ohne großes Trommelrühren im Vorfeld. „Aber: Urban Priol hatte seinen Auftritt vor gerade mal 130 Leuten“, sagt Cedric Hofmann, der Geschäftsführer des Zentrums, am Montag im Gespräch mit unserer Zeitung. Ungefähr ein Fünftel der Kapazität im Europasaal. Ein Spiegelbild dessen, was der Vorsitzende des Trägervereins Internationales Jugendkulturzentrum Bayreuth, Gert Dieter Meier, als „die Gemengelage von Corona bis Energiekrise“ beschreibt. Auf die das Zentrum mit einigen Maßnahmen reagieren muss. „Wir sind mit dem Problem ja nicht allein auf weiter Flur, das trifft alle Veranstalter und Veranstaltungsorte“, sagt Meier. Aber die Zahlen sprechen für sich – und gegen jede Sicherheit für die Veranstalter: Verglichen mit dem sehr guten Jahr 2019, hat das Zentrum im Jahr 2022, dem ersten Jahr, in dem wieder sehr viel mehr möglich war als 2020 und 2021, „einen Umsatzrückgang um 85 Prozent“, rechnet Hofmann vor. „83 Prozent weniger Besucher und Teilnehmer bei unseren Angeboten, 65 Prozent Rückgang bei den raummieten, die wir erzielen konnten. Bei gleichbleibenden Kosten.“ Die liegen, wie Hofmann auf Nachfrage sagt, für den kompletten Betrieb des Hauses inklusive dem Deutsch-französischen Forum junger Kunst bei rund 300 000 Euro.
Die Mitglieder werden künftig mehr zahlen
Bei der ersten Klausurtagung des Vereins in der Geschichte des 1982 eröffneten Zentrums habe man sich Gedanken gemacht, wie man „dem Dilemma“, wie Meier es nennt, begegnen könne. Ein erster Schritt, der sowohl mit der Nach-Corona-Situation als auch mit der Energiepreis-Explosion zu tun hat: „Wir werden die Vermietungspreise um 20 Prozent anheben“, sagt Meier. Auch bei den Thekenpreisen wird es eine moderate Steigerung geben, denn Brauereien und Lieferanten haben hier ebenfalls die Preise angezogen.
Zudem werde es als dritten Schritt eine Energiepreispauschale geben, die bei den Mietpreisen erhoben werde. „Nach ersten Aussagen der Stadtwerke wird sich unser Abschlag für die Fernwärme, an die wir angeschlossen sind, in etwa verdoppeln. der Strompreis verdreifacht sich“, sagt Hofmann. „Bei rund 120 000 Kilowattstunden im Jahr eine erkleckliche Summe.“ Auch bei den Mitgliedsbeiträgen des Vereins werde man zum kommenden Jahr an der Gebührenschraube drehen.
Was Meier und Hofmann nicht verhehlen: Der Betrieb des Zentrums wird von Anfang an subventioniert. „Der größte Brocken kommt von der Stadt: Bauunterhalt, Betriebskosten, Personal“, sagt Hofmann, werde aus der Stadtkasse massiv unterstützt, dazu kommen die Fördergeber Freistaat und das Deutsch-französische Jugendwerk. Allerdings muss das Zentrum 16,64 Prozent der Kosten selbst hereinspielen, womit die Strom- und Wärmekosten ebenso wie der Bauunterhalt gestützt werden müssen.
„Mit dem Deutsch-französischen Jugendwerk wollen wir seit längerem über eine Erhöhung der Förderung sprechen. In Kürze wird es hier einen Gesprächstermin geben“, sagt Meier. Auch wolle man darauf dringen, dass die Mehrzahl der Workshops künftig in Bayreuth stattfindet, nicht in Leipzig oder Berlin.
Was für das Zentrum ebenfalls nicht einfach ist: Durch die externe Unterstützung des Betriebs in Höhe von mehr als 50 Prozent ist die Kultureinrichtung – obwohl genauso massiv durch die Ausfälle betroffen wie alle anderen Veranstaltungsorte – bei vielen Angeboten zur Corona-Förderung des Kulturbetriebs „schlicht nicht antragsberechtigt“, sagt Hofmann. Jetzt allerdings konnte ein Topf erschlossen werden, der nicht nur dem Zentrum selbst, sondern indirekt wieder den Zuschussgebern und hier vor allem der Stadt zugutekommt: Förderung der Effizienz der Technik. Das Zentrum kann vor allem die Bühnen-Beleuchtung und hier die 16 energieintensivsten Scheinwerfer austauschen. Kostenpunkt: 95 000 Euro. „90 Prozent kommt aus dem Förderprogramm Neustart Kultur, zehn Prozent von der Stadt.“ Damit können die 1000-Watt-Strahler, „von denen die ältesten eine Spende aus dem Festspielhaus waren, als das Haus 1982 eröffnet wurde“, ausgetauscht werden.
Mit Photovoltaik einen Beitrag zur Klimaneutralität
Nächstes Ziel ist, zusammen mit der Bürgerenergie-Gemeinschaft die schon lange voruntersuchte Photovoltaikanlage aufs Haus zu bringen, idealerweise in Kombination mit einem Speicher, um den tagsüber selbst erzeugten Strom abends bei Veranstaltungen nutzen zu können. „Das zahlt auch auf das Ziel der Stadt ein, energieneutral zu werden“, sagt Meier. Was bei allen Bemühungen immer mehr zur Zauberbox werde: das Publikum. Man könne kaum mehr planen, zahle immer öfter drauf, so sehr man auch versuche, eigene Produktionen, die sowohl räumliche als auch die Kapazität des sieben Köpfe kleinen und hochmotivierten Teams binden, anzubieten. Die Leute schauen aufs Geld, „picken sich einzelne Veranstaltungen heraus“, kommen längst nicht mehr zu so vielen Angeboten wie früher. „2019 hatten wir hier 580 Veranstaltungen im Haus“, sagt Hofmann. Zum Vergleich: Im Friedrichsforum sollen es Stand jetzt nach der Fertigstellung um die 670 im Jahr werden. Bei einer achtmal so großen Mannschaft.
Meier und Hofmann unterstreichen, dass die Buchungslage aktuell richtig gut ist im Zentrum: Der Oktober ist voll, die Folgemonate ebenfalls gut gebucht – unter anderem mit Eigenproduktionen wie die mit dem Ex-Bayreuther Jörg Müllner, „heute beim ZDF die History-Größe“, wie Meier sagt. Das einzige Problem: „Ohne Besuch keine Kultur“, sagt Hofmann. Es bleibe „der Blick in die Glaskugel“, sagt Meier. Und die Hoffnung, dass die Krise nicht zu weiteren Verwerfungen führt.
VON ERIC WAHA
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Der Artikel ist erschienen im NORDBAYERISCHEN KURIER,
Ausgabe Dienstag, 11. Oktober 2022. Abdruck mit freundlicher
Genehmigung der KURIER-Chefredaktion.
Unsere neuen Teammitglieder
Jana Zoike und Pauline Therond
Das deutsch-französischen forum junger kunst und das Veranstaltungsbüro des ZENTRUM freuen sich über zwei neue Mitarbeiterinnen. Seit September bekommt Suzie-Lou Kraft Unterstützung im Veranstaltungsbüro von unserer neuen Auszubildenden Jana Zoike. Sie wird zwei Jahre lang alles von Künstlerbooking oder Einmietungsverträgen bis zur Veranstaltungsdurchführung erlernen.
Die jährlich wechselnde Stelle der Projektassistenz des deutsch-französische forum junger kunst wurde mit Pauline Therond besetzt. Sie hilft Anna Gros bei der Büro-Organisation und Planung künstlerischer Workshops.
Meisnertechnik + Szenisches Schreiben
Zusammenarbeit Ina Jaich und Anissa Daaou, Laurence Despujols
Voller Stolz blickt das deutsch-französische forum junger kunst zurück auf seinen letzten Theater-Workshop "Meisnertechnik + Szenisches Schreiben" vom 29.06.-09.07. in Bayreuth! Das bilinguale Programm, die Stimmung und die Abschlussperformance haben die gemeinsame Zeit zu einer tollen Erfahrung gemacht, von der, wie wir hoffen, jede*r profitiert hat und die neuen Kenntnisse und Erfahrungen mit in seine*ihre berufliche Karriere aufnimmt!
Danke an die beiden Dozentinnen Ina Jaich und Anissa Daaou, Laurence Despujols für die Übersetzung, an die Teilnehmenden und Partner für diese großartige Zusammenarbeit!
Mehr Infos zu dem vergangen Workshop findet ihr hier.
Ukraine-Benefizveranstaltung im ZENTRUM
BAYREUTH HILFT! Alle machen mit.
Wir laden zu einer Benefizveranstaltung zugunsten der Menschen aus der Ukraine ein.
Der Eintritt für die Kultur- und Informationsveranstaltung „Bayreuth hilft“ ist frei, es werden aber Spenden gesammelt. Ziel des Abends ist es, möglichst viel Geld zu sammeln, um mit diesem Geld das Leid von Menschen aus der Ukraine zu lindern.
Musik, Theater und Poetry Slam
Dazu tragen zunächst und vor allem die teilnehmenden Künster*innen bei. Bislang dabei sind Wolfgang Bodenschatz (früher Bolle&Schatz, jetzt als Solist unterwegs), Mitglieder der Studiobühne Bayreuth und der Poetry-Slammer Maestro Confusione. Aber auch zahlreiche Gastronomen haben uns unterstützt mit Speisen und Getränken, die in der Pause und nach der Veranstaltung angeboten werden – es sind die Bäckerei Hulinsky, Engins Ponte, Kreuzer's Backhäusla, Lisa Mai Getränke, die Metzgerei Parzen, das Bistro RosaRosa, das Restaurant Zur Sudpfanne.
Neben der Musik soll an diesem Abend aber auch viel Information geliefert werden. Wir reden mit Menschen aus der Ukraine, wir reden auch mit dem Oberbürgermeister Thomas Ebersberger über die Lage in Bayreuth und mit einem Vertreter der regionalen Wirtschaft, die ihrerseits sehr viel Geld gespendet hat. Und wir reden mit Nicolai Teufel von der Universität über die bereits erfolgten Spendenaktionen und darüber, wie die Hilfsaktion jetzt fortgesetzt werden soll. Nach dem offiziellen Teil bleibt dann noch genügend Gelegenheit, sich im Foyer auszutauschen.
Jeder der gerne jetzt schon spenden möchte:
Rotary Hilfswerk Bayeuth e.V.
IBAN DE70 7735 0110 0021 0270 57
Sparkasse Bayreuth BYLADEM1SBT
Verwendungszweck: Ukrainehilfe UBT
Veranstalter:
DAS ZENTRUM
Neuer Partner fürs Zentrum
Zusammenarbeit mit dem renommierten Musik-Konservatorium Straßburg besiegelt
Bayreuth/Straßburg. Das Internationale Jugendkulturzentrum Bayreuth und das renommierte Musikkonservatorium Straßburg in Frankreich haben eine Kulturpartnerschaft besiegelt. Die Vertragsunterzeichnung fand dieser Tage in der Hauptstadt der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine im Nordosten Frankreichs, die auch offizieller Sitz des Europäischen Parlaments ist, statt.
Das Bild zeigt (von links) Zentrums-Geschäftsführer Cedric Hofmann, den künstlerischen Leiter des Forums und stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins Internationales Jugendkulturzentrum e.V., Nicolaus Richter, den Direktor des Straßburger Konservatoriums, Vincent Dubois sowie Gert-Dieter Meier, den neuen Vorsitzenden des Zentrums, vor dem Konservatorium in Straßburg.
Bayreuth und Straßburg
Die Partnerschaft basiert auf einer jahrelangen bewährten musikalischen Zusammenarbeit und wurde von Vincent Dubois aus Straßburg und Nicolaus Richter aus Bayreuth in die Wege geleitet. Dubois ist Direktor des Konservatoriums, das im Jahr 2020 gut 1850 Studierende zählte (1220 im Bereich Musik, 204 in der Sparte Tanz und 56 im Bereich Theater). Darüber hinaus ist der 41-Jährige auch ein international gefragter Organist, der 2016 zum Titularorganisten der Kathedrale Notre-Dame de Paris ernannt worden war – ein Amt, das er bis heute ausführt, obwohl aktuell die Orgel nach dem verheerenden Brand der Kirche nicht bespielbar ist. Nicolaus Richter, der mehrere Jahre im Festspielorchester Geige gespielt hat, war später 35 Jahre lang Direktor der Musikschule Bayreuth und hat seit vielen Jahren als Dirigent die künstlerische Leitung des deutsch-französischen forums junger kunst inne, das seinen deutschen Sitz im Zentrum in Bayreuth hat und vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell unterstützt wird. Der Bayerische Rundfunk begleitet und überträgt die Konzerte des forums seit vielen Jahren.
Gemeinsam musizieren und tanzen
In den zurückliegenden Jahren haben schon zahlreiche Vorspiel-Termine für Orchestermusiker oder Vorsingen für Stipendien des Richard-Wagner-Verbandes – Nicolaus Richter ist Vorsitzender des Wagnerverbandes Bayreuth und 1. Stellvertretender Vorsitzender des Richard Wagner Verbandes international – in Straßburg stattgefunden Es gab mehrere gemeinsame Produktionen mit den Partnern aus Bayreuth und Straßburg, darunter Symphoniekonzerte oder Ballettabende in Straßburg und Bayreuth. Geplant sind zudem Aufführungen von Richard Wagners “Ring des Nibelungen“; unter der Leitung von Nicolaus Richter wird das vierteilige Werk in einer spannenden Kurzfassung an einem einzigen Abend aufgeführt.
Gewinn für beide Seiten
Die frisch besiegelte Partnerschaft ist ein Gewinn für beide Seiten. Vincent Dubois, der auch an den Musikhochschulen in Freiburg und Saarbrücken lehrt: „Die Partnerschaft ermöglicht es unseren Studierenden, mit anderen hochtalentierten Musikern in einem Orchester ein anspruchsvolles Werk zu erarbeiten und damit auf Tournee zu gehen. Das schafft neue Netzwerke und vielfältige berufliche Möglichkeiten. Und wir freuen uns darüber, dass wir auch Dozenten zum Forum oder Workshops entsenden können. Mit dieser Partnerschaft werden wir noch internationaler.“ Nicolaus Richter über die Vorteile aus Sicht des Zentrums in Bayreuth: „Wir bekommen hervorragende Referenten und Studierende, die die Qualität des Orchesters und damit des Forums insgesamt sicherlich noch weiter nach oben bringen. Zudem erhalten wir die Möglichkeit, im Rahmen der Forums-Tournee ein Konzert im Konservatorium in Straßburg zu spielen. Und es gibt jährliche Vorspieltage in Straßburg.“
„Es kann nur Gewinner geben“
Auf Basis dieses Vertrages wollen die beiden Partner in den kommenden Jahren die kulturelle und projektbezogene Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinaus intensivieren. Dazu der Zentrums-Vorsitzende Gert-Dieter Meier: „Ich bin sehr froh über diese neue Partnerschaft. Weil sie zum einen die völkerverbindende Kraft der (Jugend-)Kultur unterstreicht und zum anderen die deutsch-französische Freundschaft stärkt, der wir uns ja mit dem ZENTRUM unter dem Dach des Deutsch-Französischen Jugendwerks verschrieben haben. Ich bin überzeugt, dass diese Zusammenarbeit noch bei vielen Workshops, die wir planen, Früchte tragen wird. Bei diesem Projekt kann es nur Gewinner geben!“
Das Konservatorium in Straßburg hat seinen Sitz in einem spektakulären Gebäude von Henri Gaudin. Foto: Meier
Stichwort Konservatorium Straßburg
Das Conservatoire und die Haute école des arts du Rhin ist eine Einrichtung, die sowohl Studierende in den Bereichen Musik (klassische und moderne Musik), Theater und Tanz ausbildet, als auch Kindern ab sechs Jahren einen Zugang zur Welt der Musik ermöglicht. Wenn man so will ist das Konservatorium also Hochschule und Musikschule gleichermaßen; Direktor Vincent Dubois ist für beide Abteilungen zuständig. Untergebracht ist das Konservatorium seit 2006 in einem spektakulären Gebäude, das der Architekt Henri Gaudin konzipiert hat. In der Cité de la musique et de la danse“ mit knapp 9000 Quadratmetern Nutzfläche gibt es einen Konzertsaal mit 500 Plätzen, einen Orgelsaal, Tanzflächen, Probenräume, Studios, Klassenzimmer, eine Cafeteria und eine Bibliothek.
